Albuquerque

Cover: Albuquerque

Der neue Junge setzt im Freibad die genialste Arschbombe aller Zeiten ins Becken, verschwindet danach aber spurlos. Eine Eule heilt die Ängste eines Busfahrers. In Albuquerque wartet ein alter Trainer auf eine neue Hüfte. Amateurfunker Muffe wird erschlagen. Und während Budde in der Kühlhalle der Fleischfabrik arbeitet, schneit es draußen.

Alle Figuren teilen das gleiche vage Gefühl: Sie haben eine Vorahnung, dass sich etwas verändern wird. Und auch wenn die meisten von ihnen einfache Leute sind, Busfahrer, Bauarbeiter, Maler, Pfleger, haben sie doch alle eine Idee davon, was es bedeutet, wirklich intensiv zu leben – und dass es dazu notwendig sein kann, aus seinem ganz normalen Leben auszusteigen. Und so treffen sie Entscheidungen, die sie für immer beeinflussen werden.

Florian Wacker erzählt klassische Kurzgeschichten, in der Tradition amerikanischer Ikonen wie William Faulkner oder Richard Yates. Auf eine direkte Art verleiht Wacker seinen Figuren eine veritable Stimme, die traurig, ernst, politisch und witzig sein kann. Das hat man so länger nicht gelesen – und es lohnt sich sehr.

  • Erzählungen mairisch Verlag 2014
  • 160 Seiten Leineneinband mit Lesebändchen ISBN ISBN 978-3-938539-32-3
  • Website zum Verlag

Wacker bleibt direkt und schlicht und ist immer im Ton warmherzig. Großes Kino — Frank Keil, Switchboard

Florian Wacker erfindet in wenigen Sätzen eine immer neue Perspektive. [...] Ein Band voller Geschichten, von denen jede etwas Besonderes zu bieten hat. — Leonie Berger, HR2

Florian Wackers Debüt "Alburquerque" beeindruckt als abgeklärt und souverän geschriebener Erzählband — Christopher Heil, literaturkritik.de